Sechs Technologien, die zukünftig oder sogar schon heute zu einer möglichst optimalen Netzauslastung beitragen und so dabei helfen, grünen Strom in die vorhandenen Netze zu integrieren.

Bund und Länder wollen ihre Ausbauziele für erneuerbare Energien zukünftig besser miteinander abstimmen. Wie das genau funktionieren soll, ist aber noch unklar.

Die Energiewende wird es nicht zum Nulltarif geben, doch wie teuer wird es uns kommen, würden wir auf sie verzichten?

Der Erfolg der Energiewende hängt vom Mitmachen aller ab: Durch die Wahl des Stromanbieters, durch eigene Effizienzmaßnahmen oder durch die Veränderung des eigenen Verhaltens. Der vielleicht wichtigste Beitrag dabei ist die Wahrnehmung und Anerkennung unterschiedlicher Perspektiven.

Die Stromnetze der Zukunft müssen intelligent sein, d. h. sie müssen wissen, was in ihnen vorgeht und sie müssen auf eine schwankende Stromeinspeisung reagieren können. Wie das funktionieren kann, zeigt das Projekt „Smart Country“.

Strom kann man nicht speichern – oder vielleicht doch? Mithilfe der Elektrolyse kann Ökostrom in Gas umgewandelt und so im großen Maßstab aufbewahrt werden.

Ausgabe 1 | 2012

Energiewende als Gemeinschaftswerk

Der Erfolg der Energiewende hängt vom Mitmachen aller ab: Durch die Wahl des Stromanbieters, durch eigene Effizienzmaßnahmen oder durch die Veränderung des eigenen Verhaltens. Der vielleicht wichtigste Beitrag dabei ist die Wahrnehmung und Anerkennung unterschiedlicher Perspektiven.

Das Ziel ist klar: Um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen, müssen wir bis 2020 unseren CO2-Ausstoß um 40 Prozent, bis zum Jahr 2050 sogar um mindestens 80 Prozent (jeweils gegenüber 1990) reduzieren! Hierfür müssen drastische Veränderungen sowohl seitens unserer Energienachfrage als auch seitens der Energieerzeugung vorgenommen werden. Ohne dass wir alle die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz mittragen, wird es die Energiewende – zumindest in dem vorgesehenen Zeitraum – nicht geben.

Mitmachen heißt die Devise, aber ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass es vielen Verbrauchern schon im häuslichen Bereich schwer fällt, ihre Gewohnheiten in Sachen Energieverbrauch zu verändern. Da werden Elektrogeräte mit Stand-by-Funktion kritiklos genutzt, schlechte Wirkungsgrade bei Haushaltsgeräten vom Fön bis zur Waschmaschine schlicht ignoriert. Noch komplexer zeigt sich das Für und Wider der Meinungsbildung bei einem Blick auf die Zukunft unserer Energieerzeugung: Laut aktueller Meinungsumfragen spricht sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung für einen raschen Ausbau und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien aus. Die Begeisterung für Energie aus Sonne, Wind und Biomasse hört allerdings auf, wenn es um konkrete Projekte vor Ort geht, oder wenn für den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien auch höhere Preise gezahlt werden sollen. [...]