Sechs Technologien, die zukünftig oder sogar schon heute zu einer möglichst optimalen Netzauslastung beitragen und so dabei helfen, grünen Strom in die vorhandenen Netze zu integrieren.

Bund und Länder wollen ihre Ausbauziele für erneuerbare Energien zukünftig besser miteinander abstimmen. Wie das genau funktionieren soll, ist aber noch unklar.

Die Energiewende wird es nicht zum Nulltarif geben, doch wie teuer wird es uns kommen, würden wir auf sie verzichten?

Der Erfolg der Energiewende hängt vom Mitmachen aller ab: Durch die Wahl des Stromanbieters, durch eigene Effizienzmaßnahmen oder durch die Veränderung des eigenen Verhaltens. Der vielleicht wichtigste Beitrag dabei ist die Wahrnehmung und Anerkennung unterschiedlicher Perspektiven.

Die Stromnetze der Zukunft müssen intelligent sein, d. h. sie müssen wissen, was in ihnen vorgeht und sie müssen auf eine schwankende Stromeinspeisung reagieren können. Wie das funktionieren kann, zeigt das Projekt „Smart Country“.

Strom kann man nicht speichern – oder vielleicht doch? Mithilfe der Elektrolyse kann Ökostrom in Gas umgewandelt und so im großen Maßstab aufbewahrt werden.

20.11.2014

EnergieWendeKunst - ein Wettbewerb, eine Ausstellung, eine Veranstaltungsreihe


Um ein Großprojekt wie die Energiewende erfolgreich zu verwirklichen, muss es breit diskutiert, reflektiert, gestaltet und getragen werden. Leider ist der Diskurs vielfach von technisch-ökonomischen Fachdebatten dominiert, in denen sich insbesondere Vertreter von Partikularinteressen zu Wort melden.

EnergieWendeKunst soll anderen Stimmen Gehör verschaffen, überraschende Themen aufgreifen, die Energiewende über die ikonische Kraft der Kunst anders begreifbar machen. Neue Perspektiven und Erfahrungen sollen ermöglicht werden – innovativ, provozierend, inspirierend, von Kunst zu Mensch zu Mensch.

Beim Wettbewerb waren Künstler_innen eingeladen, sich der Energiewende künstlerisch zu stellen, sie ästhetisch erfahrbar zu machen. Alle Meinungen, Interpretationen oder Annäherungen waren willkommen. Entscheidend war, dass die Energiewende – begriffen als Prozess hin zu einer klimafreundlichen, atomenergiefreien Energieversorgung – thematisiert wurde.

Eine hochrangige Jury hat unter mehr als 400 Bewerbungen und mehr als 1000 Kunstwerken drei Gewinner sowie 19 Künstler für die dreiwöchige Ausstellung in Berlin ausgewählt. Die Ausstellung dient gleichzeitig als Veranstaltungsort für eine Vielzahl von Gastgebern, die innovative Fragen und Ansätze rund um die Kunst der Energiewende erörtern – inspiriert und herausgefordert durch die Werke der Künstler.

Das Projekt ist eine private Initiative. Es soll neue “Bilder” für Energiewende schaffen, Raum für neue Erfahrungen und Ansätze eröffnen und als sichtbarer Pendelschlag die gesellschaftliche Diskussion bereichern. Es soll alle Beteiligten inspirieren! 

Sie können das Projekt unterstützen. Informationen hierzu finden sie hier.